Was bedeutet Whiz für eine Reinigungskraft?

Von Nils J. van der Zijl, VP Sales & Marketing, SoftBank Robotics EMEA 

Die Herausforderungen, denen Reinigungskräfte heute gegenüberstehen

Gebäudereiniger sind die stillen Helden der Geschäftswelt und sorgen dafür, dass Arbeitsräume und Gebäude aller Art sauber, hygienisch und sicher für deren Nutzer sind. Ohne die gründliche und pünktliche Reinigung ihrer Gebäude würden Unternehmen in allen Bereichen leiden – egal, ob es sich dabei um Krankenhäuser, Schulen, Geschäfte, Flughäfen oder Büros handelt.

Die Arbeit einer Reinigungskraft ist häufig mit langen und unfreundlichen Arbeitszeiten, körperlich anstrengenden Tätigkeiten und zunehmend mit der Notwendigkeit verbunden, ein großes Arbeitspensum in einer begrenzten Zeitspanne zu bewältigen. In den letzten Jahren müssen Reinigungskräfte mit einem zunehmend breiter werdenden Aufgabenspektrum zurechtkommen und stehen unter dem Druck, zur Erfüllung des erforderlichen Servicelevels immer höhere Standards erfüllen zu müssen.

Angesichts des immer stärkeren Wettbewerbs auf dem Markt müssen Gebäudereinigungsfirmen ihren Kunden mehr für weniger Geld anbieten, um Aufträge zu gewinnen und zu behalten – das bedeutet, dass sie eine größere Gebäudefläche auf einem noch höheren Standard, aber oft zu geringeren Kosten reinigen müssen. Hinzu kommt, dass die Firmen stärker unter Druck gesetzt werden, Verbesserungen in der Reinigungsleistung nachzuweisen, wobei die Kunden eine kontinuierliche Messung und Bewertung aller Reinigungsleistungen fordern und heftige Geldstrafen verhängt werden, wenn das vereinbarte Servicelevel nicht eingehalten wird.

Dies hat zur Folge, dass Reinigungsteams aufgefordert werden, ihre Leistung und Produktivität zu steigern, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Das wiederum ist eine herausfordernde Situation, die sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Reinigungspersonals auswirkt und zu Krankheit und Abwesenheit führt, was wiederum bedeutet, dass andere Teammitglieder noch mehr Arbeit übernehmen müssen.

Tatsächlich ist einer der reizvollsten Aspekte am Beruf einer Reinigungskraft die Tatsache, dass man in einem Team mit anderen Menschen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen kann. Die Zugehörigkeit zu einem solchen Team bedeutet jedoch, dass die Reinigungskräfte zur Erreichung ihres Erfolgs stark aufeinander angewiesen sind. Und das wird noch mehr zur Herausforderung, wenn die Kollegen frei haben oder wenn im Team eine starke Personalfluktuation herrscht.

So können Cobots wie Whiz den Druck auf Reinigungskräfte verringern

Ganz offensichtlich ist der Druck auf die Reinigungsteams in den letzten Jahren gewachsen. Glücklicherweise wird jedoch eine innovative neue Technologie den Reinigungskräften die Unterstützung geben, die sie brauchen und verdienen.

Cobots sind kollaborative Roboter, die repetitive oder anstrengende Arbeiten übernehmen, die sonst von einem Mitarbeiter ausgeführt werden müssten. Sie arbeiten jedoch mit der Person oder dem Team zusammen und ersetzen Menschen nicht. Cobots werden von den Mitarbeitern vor Ort gesteuert und überwacht und sind zur Unterstützung der Reinigungsteams für die konsequente Erledigung der Arbeit nach den erforderlichen Standards und zur Verringerung der Arbeitsbelastung da.

Der erste echte Reinigungscobot auf dem Markt ist Whiz, ein autonomer Staubsauger in Form eines zuverlässigen und leicht zu bedienenden selbstfahrenden Geräts, dass für das Staubsaugen auf weichen Oberflächen konzipiert ist. Reinigungsteams können Whiz hunderte von Routen in einem Gebäude „beibringen“ und ihn dann auf den Weg bringen, um das intensive Staubsaugen zu übernehmen, das für die Reinigungskräfte immer extrem zeitraubend und eine sehr anstrengende Aufgabe war. Whiz führt eine Tiefenreinigung von Teppichen durch und deckt dabei mit einer einzigen Anwendung eine große Menge Teppich ab. Wenn er am Ende einer Route ankommt oder eine Aufladung benötigt, oder wenn es irgendein Problem geben sollte, dann sendet er eine Benachrichtigung an die Reinigungskraft, die dann entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Das bedeutet, dass sich die Reinigungskräfte, sobald Whiz auf dem Weg ist, auf andere Aufgaben konzentrieren können. Whiz kann keine Ecken saugen, sodass die Reinigungskräfte das immer noch von Hand machen müssen, aber sie können trotzdem viel mehr Zeit auf andere Aufgaben verwenden, die vielseitiger und wichtiger sind, und definitiv weniger repetitiv und anstrengend sind! Das kann die Reinigung von Oberflächen, Bädern und Fenstern sein. Tätigkeiten, die sonst oft in Eile ausgeführt oder ausgelassen werden, weil der Zeitaufwand für das Staubsaugen der Böden zu hoch ist. Das bedeutet, dass die Reinigungsteams alle auszuführenden Arbeiten pünktlich und ohne den Druck, unter dem sie vorher standen, erledigen können.

Cobots wie Whiz sind extrem einfach einzurichten und benutzerfreundlich. Auch das Austauschen von Bauteilen gestaltet sich unkompliziert. Die Reinigungsteams erhalten eine einfache Schulung zum Gebrauch von Whiz; wie man ihm die Routen für das Staubsaugen in einem Gebäude beibringen kann, wie man ihn wiederauflädt und was zu tun ist, wenn ein Teil ausgetauscht werden muss oder die Maschine eine Wartung benötigt. Das Tolle daran ist, dass der Lieferant bei einem Problem mit Whiz (obwohl das ziemlich selten vorkommt), einfach so schnell wie möglich ein Ersatzgerät liefert, anstatt das Gerät zur Reparatur zu schicken und dann tage- oder wochenlang darauf warten zu müssen.

Neben der Arbeitserleichterung und der Entlastung der Reinigungskräfte vom stundenlangen Staubsaugen, besteht der andere spannende Aspekt von Whiz darin, dass die Reinigungsteams neue Kompetenzen und Kenntnisse in der Spitzentechnologie entwickeln können. Whiz verwendet innovative künstliche Intelligenz (KI) und die Technologie des Internets der Dinge (IdD), so dass Reinigungskräfte wirklich nützliches neues Wissen erwerben können, indem sie Whiz im Rahmen ihrer täglichen Arbeit steuern und überwachen. Dieses Wissen ist höchstwahrscheinlich von großem Vorteil für ihre zukünftige Karriere.

Ausgezeichnetes Feedback vom Reinigungspersonal

Das Feedback von Reinigungsteams, die bereits mit Whiz arbeiten, ist überwältigend positiv – sie lieben die Tatsache, dass sie nun nicht mehr so viel Zeit mit dem Staubsaugen verbringen müssen und vielseitigere Arbeiten übernehmen können. Sie stehen auch nicht mehr so unter Druck, wenn andere Teammitglieder krank sind oder die Firma verlassen – sie wissen, dass Whiz sich um das Staubsaugen kümmert. Reinigungsteams genießen auch die Möglichkeit, ihren eigenen Kobot zu steuern. Das führt zu mehr Arbeitszufriedenheit, Freude und Wohlbefinden.

Wichtig ist die Erkenntnis der Reinigungskräfte, dass Cobots wie Whiz eingeführt werden, um Reinigungskräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen und man darüber nicht beunruhigt sein oder Angst haben sollte.

Die Gebäudereinigungsbranche steht in den kommenden Jahren vor einigen großen Veränderungen, und mit der Einführung von Cobots wie Whiz können Reinigungskräfte sich auf die Zukunft freuen.

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